Am 3. Oktober 2025 fand erstmals ein offizieller Festakt zum Tag der Deutschen Einheit im Schloss Neersen, Willich statt – und Koris Ramtai durfte ihn musikalisch begleiten! Die von der Stadt Willich und dem Deutsch-Lettischen Freundeskreis e.V. organisierte Veranstaltung würdigte die deutsche Wiedervereinigung und hob in diesem Zusammenhang auch die europäische Partnerschaft mit der lettischen Stadt Smiltene hervor.
Unter den Gästen waren viele Gäste aus Politik, Vereinen und der Bürgerschaft, darunter der Bürgermeister Christian Pakusch, aktive und ehemalige Mitglieder des Bundestags und weiteren Gästen aus Politik, Vereinen und der Bürgerschaft – und natürlich mit Kylie und Patrick Duy Dang aus Willich Mitmusiker, die zum Gelingen des Tages beitrugen.
Als Festrednerin erinnerte die ehemalige Vizepräsidentin des Bundestags, Yvonne Magwas, die in der DDR aufgewachsen ist, an die friedliche Revolution in der ehemaligen DDR und würdigte den Mut der Bürgerinnen und Bürger, die durch gewaltfreie Proteste die Freiheit und Einheit Deutschlands ermöglichten. Andreas Winkler, Vorsitzender des Deutsch-Lettischen Freundeskreises, vollzog die historische Parallele zur „Singenden Revolution“ im August 1989, während der rund zwei Millionen Menschen in Lettland, Litauen und Estland anlässlich des 50. Jahrestages des Hitler-Stalin-Paktes eine Menschenkette von 600 km zwischen den Hauptstädten Tallinn, Riga und Vilnius bildeten und für ihre Unabhängigkeit von der Sowjetunion demonstrierten.
Freiheit ist nicht selbstverständlich – doch an diesem Tag konnte der Festakt anlässlich der Deutschen Wiedervereinigung nationale Geschichte mit lokaler Identität und europäischer Freundschaft gelungen verbinden.
Wir sind glücklich, dass wir unseren eigenen kleinen Anteil am Gelingen des Tages beitragen durften: Singen macht Freude – und verbindet!
Freude, schöner Götterfunken,
Tochter aus Elysium,
Wir betreten feuertrunken,
Himmlische, dein Heiligtum.
Deine Zauber binden wieder,
Was die Mode streng geteilt,
Alle Menschen werden Brüder,
Wo dein sanfter Flügel weilt.
“An die Freude” (Friedrich Schiller)



so ein schöner gedanke – musik als brücke zwischen menschen und geschichten… singen schafft wirklich das, was worte allein oft nicht können. freiheit klingt eben am schönsten, wenn viele stimmen gemeinsam erklingen…